einfache rote Linsensuppe Rezept

einfache rote Linsensuppe

Diese rote Linsensuppe ist ein unkompliziertes, nahrhaftes Gericht mit mild-würzigem Geschmack. Durch die roten Linsen erhält die Suppe eine angenehm cremige Konsistenz, ohne dass sie püriert werden muss. Sie eignet sich ideal als sättigende Mahlzeit für den Alltag.

Martin

Martin

96 Rezepte

Vorbereitungszeit

15 min

Kochzeit

30 min

Schwierigkeit

easy

Bewertung

5.0 / 5

Das brauchst du

Zutaten (für 4 Personen)
250 g rote Linsen
1 Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1 Karotte klein gewürfelt
1 gehackte Tomaten Dose, 400g
1 EL Tomatenmark
2 EL Öl
1 TL Paprikapulver edelsüß
1 TL Kreuzkümmel
1 TL Currypulver
n.b. Salz
n.b. schwarzer Pfeffer
1.2 l Gemüsebrühe
Zitronensaft optional, zum Abschmecken
Petersilie frisch, optional, zum Abschmecken

Zubereitung

  1. 1

    Den Knoblauch abziehen und fein hacken, die Zwiebel fein würfeln. Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel bei mittlerer Hitze glasig dünsten.

  2. 2

    Knoblauch und Karottenwürfel zugeben und kurz mitdünsten.

  3. 3

    Tomatenmark einrühren und leicht anrösten, anschließend Paprikapulver, Kreuzkümmel und Currypulver unterrühren.

  4. 4

    Rote Linsen hinzufügen, mit Gemüsebrühe aufgießen und die gehackten Tomaten einrühren.

  5. 5

    Die Suppe aufkochen lassen und anschließend bei mittlerer Hitze etwa 20 bis 25 Minuten köcheln lassen, bis die Linsen weich sind.

  6. 6

    Mit Salz und Pfeffer abschmecken und nach Wunsch mit etwas Zitronensaft oder Petersilie verfeinern

Einfache rote Linsensuppe - So gelingt sie garantiert

Eine dampfende Schale mit rote Linsensuppe auf dem Tisch, dazu vielleicht noch ein Stück frisches Brot – wenig schmeckt nach mehr gemütlichem Alltag. Eine einfache rote Linsensuppe gehört deshalb auf jeden Speiseplan, wenn es schnell, nährstoffreich und trotzdem voller Geschmack sein darf. Diese Suppe überzeugt mit ihrer cremigen Konsistenz, dem mild-würzigen Aroma und ist in weniger als einer halben Stunde auf dem Tisch. Dabei braucht niemand einen Mixer oder besondere Küchengadgets, denn durch die roten Linsen wird das Ganze von allein samtig weich. Wer also Lust hat auf authentisches einfache rote Linsensuppe aus einfachen Zutaten, die ganz nebenbei viele pflanzliche Proteine liefert, ist hier genau richtig.

Welche Zutaten braucht man für eine einfache rote Linsensuppe?

Die Zubereitung von eine klassische einfache rote Linsensuppe beginnt mit einer Auswahl an unkomplizierten Vorratszutaten. In so gut wie jeder Küche finden sich Zwiebeln, Knoblauch sowie etwas Öl. Die Basis bilden 250 Gramm rote Linsen, die besonders schnell gar werden und der Suppe ohne Pürieren eine sanft-cremige Textur verleihen. Damit es schön aromatisch wird, landen zwei Knoblauchzehen – fein gehackt, sowie eine Zwiebel – klein gewürfelt, mit in den Topf. Eine kleine Karotte kommt für die feine Süße und etwas Biss dazu. Ein Löffel Tomatenmark bringt den Geschmack nochmal auf ein neues Level und sorgt, zusammen mit einer Dose gehackter Tomaten, für die angenehme Säure, Farbe und ein vollmundiges Tomatenaroma.

Gewürze dürfen natürlich nicht fehlen: Edelsüßes Paprikapulver, etwas Kreuzkümmel und ein Hauch Currypulver sorgen für die typische orientalisch angehauchte Note, die so gut zu dem Gericht passt. Als Flüssigkeit dient etwa 1,2 Liter Gemüsebrühe – so bekommt die Suppe ordentlich Geschmack und die Linsen bleiben in der Balance, ohne zu mehlig zu werden. Abschließend darf nach Belieben noch ein Spritzer Zitronensaft (optional, aber sehr empfehlenswert für Frische) sowie frische Petersilie ins Spiel kommen.

Wie gelingt die perfekte Zubereitung von rote Linsensuppe?

Um ein perfektes einfache rote Linsensuppe zuzubereiten, ist die richtige Abfolge von einigen Arbeitsschritten entscheidend. Zu Beginn werden Zwiebel und Knoblauch geschält und fein gehackt. Das sorgt nicht nur für intensives Aroma, sondern ergibt auch eine angenehme Textur, da keine großen Stücke die Suppe stören. Das Öl – am besten eignet sich hier ein neutrales wie Sonnenblumen- oder Rapsöl, doch auch Olivenöl funktioniert prima – wird in einem großen Topf bei mittlerer Hitze erhitzt. Zwiebeln hinein, und die Kunst besteht nun darin, diese langsam glasig zu dünsten, ohne dass sie zu viel Farbe nehmen oder bitter werden.

Sobald die Zwiebelwürfel transparent werden, kommen die Karottenwürfel sowie der gehackte Knoblauch dazu. Beides darf kurz mitdünsten, sodass die Karotten ihr Aroma abgeben und der Knoblauch nicht verbrennt, sondern sein volles Potenzial entfaltet. Jetzt wird das Tomatenmark für ein bis zwei Minuten untergerührt und leicht angeröstet – dieser Schritt ist ein echter Geschmacksbooster und hebt die Umami-Noten der Suppe. Anschließend sorgen die Gewürze – Paprikapulver, Kreuzkümmel und Currypulver – für ein wunderbar warmes Aroma. Es lohnt sich, die Gewürze im heißen Öl kurz anziehen zu lassen. So entfalten sie ihr volles Aroma und verbinden sich besser mit den übrigen Zutaten.

Weiter geht es mit den roten Linsen. Sie werden zusammen mit der Gemüsebrühe und den gehackten Tomaten in den Topf gegeben. Sobald alles im Topf ist: Die ganze Mischung einmal aufkochen lassen und dann bei mittlerer Temperatur etwa 20 bis 25 Minuten köcheln. Hierbei immer mal rühren, damit nichts am Boden ansetzt. Die Linsen sollten nach dieser Zeit weich und die Suppe schön sämig sein – bei Bedarf noch ein bisschen Wasser oder Brühe ergänzen.

Am Ende noch mit Salz und schwarzem Pfeffer abschmecken. Ein Spritzer Zitronensaft verleiht frischen Pfiff, und frisch gehackte Petersilie bringt Farbe aufs Teller. Schon ist ein authentisches einfache rote Linsensuppe fertig zum Servieren.

Warum kann rote Linsensuppe manchmal nicht gelingen?

Beim Kochprozess von eine klassische einfache rote Linsensuppe können einige kleine Herausforderungen auftreten. Manchmal werden die Linsen nicht richtig gar oder die Suppe bleibt dünn statt samtig. Häufig liegt das daran, dass zu wenig Geduld beim Köcheln aufgebracht wird – rote Linsen brauchen etwa 20 bis 25 Minuten, um weich zu werden und ihre stärkehaltige Cremigkeit abzugeben. Ein zu kurzes Kochen führt dazu, dass die Linsen nicht zerfallen und die Suppe ihre Bindung und Geschmeidigkeit nicht erreicht. Hier hilft ganz einfach: Wer sich an die empfohlene Garzeit hält, wird mit einer cremigen Konsistenz belohnt.

Ein weiteres Problem kann sein, dass die Linsen am Boden des Topfes ansetzen und anbrennen. Das passiert oft, wenn zu wenig Brühe zugegeben oder nicht regelmäßig umgerührt wird. Ein großer Topf und genügend Flüssigkeit verhindern dies. Sollte dennoch einmal die Konsistenz zu dick werden kurz vor dem Servieren einfach noch etwas Gemüsebrühe nachgießen und gut umrühren.

Auch kann der Geschmack durch nicht ausreichend angeröstete Gewürze etwas flach bleiben. Deshalb die Gewürze wirklich kurz im heißen Öl mitrösten – so lösen sich die ätherischen Öle und verleihen der Suppe ihr volles Aroma. Tipp: Wer unsicher ist, ob die Suppe genug gewürzt ist, sollte vor dem Servieren einen kleinen Probeschluck nehmen und nach Geschmack noch nachwürzen.

Kann man rote Linsensuppe vorbereiten oder aufbewahren?

Die gute Nachricht vorweg – eine einfache rote Linsensuppe lässt sich hervorragend vorbereiten und aufbewahren. Sie eignet sich sogar besonders gut zum Meal Prep, da die Aromen nach einer Nacht im Kühlschrank noch intensiver werden. Einfach die Suppe vollständig abkühlen lassen, dann in einen verschließbaren Behälter umfüllen und im Kühlschrank lagern. So hält sie sich problemlos bis zu drei Tage.

Beim Aufwärmen kann es sein, dass die Suppe etwas eindickt, da die Linsen weiter quellen. Hier einfach einen kleinen Schuss Wasser oder Brühe einrühren und langsam auf mittlerer Hitze erwärmen, dabei gelegentlich umrühren damit nichts anbrennt.

Auch das Einfrieren ist möglich. Die Suppe portionsweise abfüllen und einfrieren – so stehen auch an stressigen Tagen innerhalb weniger Minuten eine hausgemachte, cremige rote Linsensuppe auf dem Tisch. Beim Auftauen am besten langsam im Kühlschrank über Nacht auftauen lassen und dann sanft erhitzen.

Kleine Empfehlung: Den Zitronensaft und die frische Petersilie lieber immer erst kurz vor dem Servieren hinzufügen, damit sie ihren Geschmack und die knackige Frische behalten.

Welche Beilagen passen am besten zu einer klassischen rote Linsensuppe?

Ein klassisches einfache rote Linsensuppe ist an sich schon ein sättigendes, vollwertiges Hauptgericht. Wer das Ganze noch abrunden oder variieren möchte, muss nicht lange suchen – mit etwas frischem Fladenbrot, knusprigem Baguette oder türkischem Pide ist die Mahlzeit komplett. Auch geröstetes Sauerteigbrot passt wunderbar, da es die Suppe aufsaugt und die perfekte Ergänzung zur samtigen Konsistenz bildet.

Wer es orientalisch mag, kann neben der Suppe einen Klacks Joghurt oder etwas Crème fraîche servieren – das sorgt für Frische und mildert gegebenenfalls die Würze. Kleingehackte, frische Kräuter wie Koriander oder Minze setzen geschmackliche Akzente, besonders wenn sie kurz vor dem Servieren über die dampfende Schale gestreut werden. Wer ein bisschen mehr Crunch möchte, gibt geröstete Kürbiskerne oder Sonnenblumenkerne als Topping dazu.

Als Ergänzung eignen sich auch kleine, kalte Vorspeisen wie ein Tomaten-Gurken-Salat oder eingelegtes Gemüse. Besonders im Sommer kann zur roten Linsensuppe ein frischer Salat serviert werden. Im Winter passen Ofengemüse oder gebratene Halloumi-Sticks hervorragend dazu.

Welche kleinen Tricks oder Varianten gibt es für einfache rote Linsensuppe?

Wer die klassische Version schon beherrscht, findet viele Möglichkeiten, das Rezept für einfache rote Linsensuppe individuell zu verändern. In manchen Regionen kommen anstelle von Karotten auch Süßkartoffelwürfel zum Einsatz, was der Suppe noch mehr Cremigkeit und einen leicht süßlichen Geschmack verleiht. In der Türkei etwa wird die Suppe besonders würzig mit extra viel Kreuzkümmel und Paprikapulver abgeschmeckt und mit Zitronenspalten serviert.

Eine weitere Variante ist der Austausch der Brühe: Wer mag, nimmt statt Gemüsebrühe auch mal Hühnerbrühe – das bringt zusätzliche Tiefe ins Aroma. Auch ein Schuss Kokosmilch für einen exotischen Touch oder die Zugabe von gehacktem Spinat beziehungsweise Mangold machen aus der originalen rote Linsensuppe eine vollwertige Hauptspeise mit neuen Geschmacksrichtungen.

Wem die Suppe zu fade erscheint, kann mit geräuchertem Paprikapulver, Chili oder Ingwer experimentieren. So bekommt das klassische einfache rote Linsensuppe einen belebenden Kick.

Ein Geheimtipp für alle, die auf die typische samtige Konsistenz nicht verzichten wollen: Gegen Ende der Kochzeit ein wenig von der Suppe mit einer großen Kelle abschöpfen, kurz pürieren und wieder zurückgeben. So wird das Ganze noch samtiger – ganz ohne großen Aufwand.

Der Zitronensaft bleibt ebenfalls ein wichtiges Detail. Er bringt Frische und balanciert das Aroma aus. Am besten erst am Schluss dazugeben, damit die leichte Säure nicht verkocht.

Wer glutenfreie Beilagen bevorzugt, kann statt Brot beispielsweise einen Hirse- oder Quinoasalat dazu reichen. Sogar Reis eignet sich als Einlage oder als Begleiter für das perfekte einfache rote Linsensuppe zubereiten.

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Nährwerte

Pro Portion

Kalorien 485
Eiweiß 42g
Kohlenhydrate 8g
Fett 32g
Ballaststoffe 2g
Zucker 4g