Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark Rezept
Linsenbratlinge sind eine vegetarische Hauptspeise auf Basis von Hülsenfrüchten. In Kombination mit gegartem Wurzelgemüse und Kräuterquark entsteht ein ausgewogenes Gericht mit pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und frischen Komponenten.
Martin
100 Rezepte
Vorbereitungszeit
20 min
Kochzeit
30 min
Schwierigkeit
easy
Bewertung
5.0 / 5
Das brauchst du
| 250 g | rote Linsen |
| 1 | Zwiebel kleine |
| 1 | Knoblauchzehe |
| 1 | Möhre fein gerieben |
| 1 | Ei |
| 4 EL | Haferflocken |
| 2 EL | Paniermehl bei Bedarf mehr |
| 1 TL | Senf |
| 1 TL | Paprikapulver edelsüß |
| n.b. | Salz |
| n.b. | Pfeffer |
| 2 EL | Öl zum Braten |
| 500 g | Möhren |
| 500 g | Pastinaken |
| 2 EL | Butter oder Olivenöl |
| n.b. | Salz |
| n.b. | Pfeffer |
| 1 Prise | Zucker |
| Petersilie gehackt | |
| 400 g | Magerquark |
| 3 EL | Milch oder Mineralwasser |
| 1 EL | Zitronensaft |
| 2 EL | gehackte Kräuter z.B. Petersilie, Schnittlauch |
| n.b. | Salz |
| n.b. | Pfeffer |
Zubereitung
-
1
Die roten Linsen in einem Sieb gründlich abspülen und in der doppelten Menge Wasser etwa 10–12 Minuten weich kochen. Anschließend gut abtropfen und etwas ausdampfen lassen.
-
2
Währenddessen die Zwiebel und den Knoblauch sehr fein würfeln. Die geriebene Möhre vorbereiten. Die gekochten Linsen grob zerstampfen oder pürieren (sie dürfen noch etwas Struktur haben). Zwiebel, Knoblauch, Möhre, Ei, Haferflocken, Paniermehl und Senf untermischen. Mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig würzen. Die Masse sollte formbar sein - falls sie zu weich ist, noch etwas Paniermehl zugeben. Etwa 10 Minuten quellen lassen.
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3
Aus der Masse 8–10 Bratlinge formen. Das Öl in einer großen Pfanne erhitzen und die Bratlinge bei mittlerer Hitze von beiden Seiten jeweils 4–5 Minuten goldbraun braten. Alternativ können sie bei 200 °C (Ober-/Unterhitze) ca. 20–25 Minuten im Ofen gebacken werden, dabei nach der Hälfte der Zeit wenden.
-
4
Für das Gemüse Möhren und Pastinaken schälen und in Scheiben schneiden. In leicht gesalzenem Wasser etwa 8–10 Minuten bissfest garen, abgießen und kurz ausdampfen lassen. Butter oder Olivenöl in einer Pfanne schmelzen, das Gemüse darin schwenken, mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und mit Petersilie bestreuen.
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5
Für den Kräuterquark den Quark mit Milch oder Mineralwasser glattrühren. Zitronensaft und gehackte Kräuter unterrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
-
6
Die Linsenbratlinge mit dem warmen Gemüse und einem großzügigen Klecks Kräuterquark servieren.
Was macht Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark so besonders?
Wer auf der Suche nach neuen vegetarischen Gerichten voller Geschmack, Nährstoffe und Abwechslung ist, wird an diesem Rezept seine Freude haben. Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark sind längst mehr als ein Geheimtipp in der pflanzenbasierten Küche. Linsen, als Basis dieser leckeren Bratlinge, liefern jede Menge pflanzliches Eiweiß sowie Ballaststoffe und haben auch geschmacklich einiges zu bieten. Gekochte Möhren und Pastinaken bringen nicht nur Süße und Farbe auf den Teller, sondern passen perfekt zu den feinen, würzigen Linsenbratlingen. Ein Klecks cremiger Kräuterquark rundet das Gericht mit Frische und Leichtigkeit ab. So entsteht ein ausgewogenes Essen, das lange satt macht und sich wunderbar in den Alltag integrieren lässt.
Ob als vegetarische Hauptspeise oder als Mealprep für die Mittagspause - dieses authentische Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark Rezept ist ein echter Allrounder. Wer einmal das klassische Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark zu Hause ausprobiert hat, wird es garantiert öfter zubereiten wollen.
Welche Zutaten sind für Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark am wichtigsten?
Die Basis der Linsenbratlinge bilden 250 Gramm rote Linsen. Diese Sorte ist besonders gut geeignet, weil sie schnell gar ist und sich leicht zu einer formbaren Masse verarbeiten lässt. Dazu kommen eine fein gewürfelte Zwiebel sowie eine zerdrückte oder gehackte Knoblauchzehe. Für Extra-Geschmack und Saftigkeit sorgt eine fein geriebene Möhre im Bratling.
Damit die Masse zusammenhält, sollte ein Ei nicht fehlen. Haferflocken und – je nach gewünschter Festigkeit – zwei bis vier Esslöffel Paniermehl stabilisieren und sorgen für die typische Bratlingstruktur. Würzig werden die Linsenbratlinge mit einem Teelöffel Senf, Paprikapulver edelsüß, Salz und Pfeffer nach Belieben. Zwei Esslöffel Öl genügen dann zum Braten in der Pfanne. Alternativ lässt sich das perfekte Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark Rezept auch ganz fettarm im Ofen zubereiten.
Für das gedünstete Gemüse sind jeweils 500 Gramm Möhren und Pastinaken optimal. Diese Wurzelgemüse werden geschält, in Scheiben geschnitten und im leicht gesalzenen Wasser bissfest gegart. Anschließend bringt ein Hauch Butter oder Olivenöl, zusammen mit einer Prise Zucker, Salz und Pfeffer, die Aromen schön zur Geltung.
Abgerundet wird alles mit dem cremigen Kräuterquark: 400 Gramm Magerquark werden glattgerührt, je nach gewünschter Konsistenz mit Milch oder Mineralwasser verfeinert, ein Spritzer Zitronensaft sorgt für Frische. Gehackte Kräuter wie Petersilie oder Schnittlauch geben dem Quark ein herrliches Aroma, Salz und Pfeffer sorgen für das richtige Finish.
Wie gelingt die perfekte Zubereitung von Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark?
Erfolgreiche Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark stehen und fallen mit der richtigen Zubereitung der einzelnen Komponenten. Am besten beginnt alles mit den roten Linsen: Sie gründlich in einem Sieb waschen, bis das Wasser klar bleibt. Anschließend die doppelte Menge Wasser zum Kochen bringen, Linsen hinzugeben und in zehn bis zwölf Minuten weich garen. Danach dringend abgießen und ein paar Minuten abdampfen lassen, damit die Masse nicht zu feucht wird.
Währenddessen werden Zwiebel und Knoblauch ganz fein gewürfelt. Wer es besonders aromatisch mag, brät diese kurz in einer Pfanne mit wenig Öl an, bevor sie in die Bratlingsmasse kommen. Die Möhre auf einer feinen Reibe raspeln, ebenso fein sollten die anderen Zutaten vorbereitet sein. Die Linsen nun grob zerstampfen oder mit einem Kartoffelstampfer zerdrücken – es muss kein Brei entstehen, ein wenig Struktur ist gewünscht.
Jetzt kommen alle vorbereiteten Zutaten in eine große Schüssel: Linsen, Zwiebel, Knoblauch, geriebene Möhre, das Ei, Haferflocken, Paniermehl und Senf miteinander vermengen. Diese Linsenbratling-Masse mit Paprikapulver, Salz und Pfeffer kräftig abschmecken. Wenn sie zu weich ist, gibt es einen guten Tipp: Einfach löffelweise mehr Paniermehl unterheben, bis sich alles gut formen lässt. Dann sollte die Masse mindestens zehn Minuten ruhen, damit Haferflocken und Paniermehl Flüssigkeit aufnehmen können.
Nun Bratlinge abteilen, am besten acht bis zehn gleich große Portionen formen. In einer heißen Pfanne mit Öl von beiden Seiten goldbraun braten, in etwa vier bis fünf Minuten pro Seite. Wer mehrere Bleche auf Vorrat machen will, kann die Bratlinge auch bei 200 Grad Ober- und Unterhitze im Ofen etwa 20 bis 25 Minuten backen und nach der Hälfte wenden. Das ergibt eine fettärmere und ebenso leckere Variante.
Für das Wurzelgemüse Möhren und Pastinaken schälen, in gleichmäßige Scheiben schneiden und in leicht gesalzenem Wasser acht bis zehn Minuten kochen. Direkt abgießen und kurz abdampfen lassen, das sorgt für etwas Biss. Danach Butter oder Olivenöl in einer großen Pfanne schmelzen und das Gemüse darin schwenken. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker abschmecken und am Ende mit Petersilie bestreuen.
Zu guter Letzt steht der Kräuterquark an: Magerquark in einer Schale glatt rühren, nach Belieben mit Milch oder Sprudelwasser die Konsistenz anpassen. Ein Spritzer Zitronensaft macht ihn frischer und mildert die Milde des Quarks ab. Gehackte Petersilie, Schnittlauch oder andere Kräuter nach Wunsch einrühren, mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Anrichten macht bei diesem Gericht besonders Spaß. Zwei Linsenbratlinge auf den Teller geben, das bunte Gemüse locker darum verteilen und einen ordentlichen Löffel Kräuterquark obendrauf setzen. Ganz gleich ob warm oder kalt, die Kombination ist ein Genuss.
Warum gelingen Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark manchmal nicht, wie sie sollen?
Gerade beim ersten Versuch können bei der Zubereitung von Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark ein paar kleine Hürden auftreten. Ein typisches Problem: Die Bratlinge halten nicht richtig zusammen oder zerfallen in der Pfanne. Das liegt fast immer daran, dass die Masse zu feucht ist. In diesem Fall hilft es, die Linsen gut abtropfen und möglichst trocken ausdampfen zu lassen, bevor sie verarbeitet werden. Kommt die Masse dennoch zu weich daher, einfach etwas mehr Paniermehl oder Haferflocken einarbeiten.
Ein weiteres Problem: Die Bratlinge werden nicht knusprig oder satt golden. Hier ist genug Hitze entscheidend. Die Pfanne sollte gut vorgeheizt sein, und am besten ein neutrales Öl mit hohem Rauchpunkt verwenden, etwa Sonnenblumenöl oder Rapsöl. Nicht zu viele Bratlinge gleichzeitig in die Pfanne geben, da sonst die Temperatur zu stark fällt und sie eher dämpfen als bräunen. Wer die Backofen-Variante wählt, bekommt sie auch schön knusprig, wenn die Bratlinge etwas Öl auf die Oberseite gepinselt bekommen, bevor sie in den Ofen wandern.
Beim Gemüse ist es wichtig, Möhren und Pastinaken nicht zu sehr zu verkochen, sonst fehlt der Biss. Wer das Gemüse gerne besonders aromatisch mag, kann ganz am Ende noch etwas Zitronenschale oder ein wenig Kreuzkümmel untermengen.
Beim Kräuterquark kann manchmal die Konsistenz zu dick geraten. Hier einfach nach und nach Milch oder Mineralwasser einrühren, bis der Quark schön cremig ist. Zitronensaft hebt nicht nur das Aroma, sondern lässt den Quark auch leichter schmecken.
Kann man Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark vorbereiten oder aufbewahren?
Das Schöne am perfekten Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark Rezept ist, dass sich die Einzelteile ganz einfach vorbereiten und sogar mehrere Tage aufbewahren lassen. Die Linsenbratlinge selbst schmecken frisch aus der Pfanne am besten, aber auch kalt als Snack, im Wrap oder Burger sind sie genial. Vorbereitet können sie mindestens zwei bis drei Tage im Kühlschrank gelagert werden, am besten in einer luftdicht schließenden Dose. Zum Aufwärmen einfach kurz in der Pfanne oder im Ofen regenerieren lassen, dann werden sie wieder schön knusprig.
Auch das Gemüse lässt sich vorkochen und vor dem Servieren einfach in Butter oder Olivenöl aufwärmen. Selbstgemachter Kräuterquark kann ebenfalls vorbereitet werden. Wichtig ist, den Quark frisch zu genießen und eventuell erst die Kräuter kurz vorm Servieren unterzuheben, damit sie schön frisch bleiben.
Wenn Gäste erwartet werden oder Mealprep gefragt ist, können größere Mengen Linsenbratlinge gebacken, abgekühlt und portionsweise eingefroren werden. Dazu sollten sie am besten vor dem letzten Braten oder Backen eingefroren werden - dann nach dem Auftauen einfach noch einmal kurz in der Pfanne braten. So gelingen authentische Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark garantiert stressfrei.
Welche Beilagen passen zu Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark?
Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark sind bereits fast ein ganzes Essen für sich und überzeugen durch die gelungene Kombination von pflanzlichem Eiweiß, Ballaststoffen und frischer Komponente. Dennoch gibt es einige passende Beilagen, die das Gericht abrunden können.
Eine einfache Beilage ist ein frischer, grüner Salat, etwa aus Feldsalat, Rucola oder Spinat, der mit einem Zitronen- oder Orangendressing tolle Frische bringt. Auch klein geschnittene Tomaten, Radieschen oder Gurken passen gut dazu. Als Sättigungsbeilage schmecken Vollkornreis, Hirse oder ein leckeres Kartoffelpüree hervorragend - so wird das Gericht noch einmal reichhaltiger.
Regionale Varianten sind ebenso möglich: Im Süden Deutschlands und in Österreich finden sich Linsenbratlinge gerne mal neben einer Portion Schupfnudeln oder einem Kohlrabisalat. Im Norden werden sie mit klassischem Kartoffelsalat serviert.
Brotfans können zu den Linsenbratlingen mit Karotten, Pastinaken und Quark frisches Bauernbrot oder Sauerteigbrot reichen. Zum Dippen eignen sich neben dem Kräuterquark auch ein Joghurt-Minze-Dip, ein Avocadoaufstrich oder ein fruchtiges Chutney.
Welche kleinen Tricks oder Varianten gibt es für Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark?
Wer das Rezept Linsenbratlinge mit Karotten, Pastinaken und Quark nach persönlichem Geschmack variieren möchte, hat viele Möglichkeiten. Statt roten Linsen können auch gelbe Linsen verwendet werden – sie ergeben eine etwas festere Textur. Beim Würzen darf experimentiert werden: Ein halber Teelöffel Kreuzkümmel, Curry oder Koriander gibt den Bratlingen eine orientalische Note. Wer mag, rührt frische Kräuter wie Koriandergrün oder Dill direkt in die Masse. Für eine mediterrane Variante sorgen getrocknete Tomaten und etwas Oregano.
Das Ei lässt sich durch einen Esslöffel Sojamehl und etwas Wasser ersetzen, um eine vegane Variante zu erhalten. Dann etwas mehr Haferflocken und eventuell ein Schuss Öl dazugeben. Auch die Bindung kann mit gekochtem und püriertem Kürbis oder Kartoffeln unterstützt werden.
Für knusprige Linsenbratlinge lohnen sich ein paar Sesamkörner oder Sonnenblumenkerne im Teig oder als Topping. Wer es gerne würziger mag, mischt etwas Feta, zerkrümelten Ziegenkäse oder geriebenen Emmentaler zur Linsenmasse – auf diese Weise wird das Rezept ein echtes Soulfood.
Bei den Beilagen lässt sich das gedünstete Gemüse je nach Saison austauschen: Im Winter passen neben Pastinaken auch Petersilienwurzel und Sellerie, im Sommer sorgen Zucchini oder Lauch für Abwechslung.
Beim Kräuterquark darf nach Lust und Laune gemischt werden. Frische Minze, Zitronenmelisse oder Bärlauch im Frühling sorgen für immer neue Aromenerlebnisse.
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