Eierkuchen Rezept

Eierpfannkuchen, Eierkuchen oder einfach Pfannkuchen sind beliebt bei groß und klein und lassen sich fast beliebig mit süßen aber auch herzhaften Zutaten variieren.

Martin

Martin

98 Rezepte

Vorbereitungszeit

10 min

Kochzeit

15 min

Schwierigkeit

easy

Bewertung

4.8 / 5

Das brauchst du

Zutaten (für 4 Personen)
3 Eier
2 TL Zucker
1 TL Salz
3 TL Öl zum Braten

Zubereitung

  1. 1

    Das Eigelb und das Eiweß der Eier trennen und in zwei verschiedene Schüsseln geben. Die Butte in einer Pfanne zerlassen.

  2. 2

    Eigelb mit dem Zucker mischen und mit einem Handmixer schaumig rühren. Anschließend das Mehl hinzufügen und solange rühren / mixen bis keine Klümpchen mehr entahlten sind. Nun Milch und Salz hinzufügen und vermengen. Schließlich die flüssige Butter unterrühren und diesen Teig ca. 30 Minuten rasten lassen. Das Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen und unter den Teig rühren

  3. 3

    Eine beschichtete Pfanne mit 1 bis 2 Esslöffel Öl erhitzen. Sobald diese heiß ist, den Teig portionsweise in die Pfanne geben. Dies gelingt am besten mit einer Schöpfkelle. Die Eierkuchen nun bei mittlerer Hitz von einer Seite anbraten, bis der Teig bräunlich wird. Nach ein paar Minuten den Eierpfannkuchen auf einen flachen Teller gleiten lassen und umgedreht wieder in die Pfanne zurückgleiten lassen.

  4. 4

    Sobald die Eierpfannkuchen fertig sind, auf einen Teller geben und nach belieben belegen. Zum Beispiel mit Apfelmus, Zimt und Zucker. Guten Appetit :-)

Welche Zutaten benötigt man für authentische Eierkuchen?

Richtig gute Eierkuchen brauchen gar nicht viele oder ausgefallene Zutaten, sondern leben von ihrer Einfachheit. Für klassisches Eierkuchen reichen tatsächlich schon wenige Zutaten, die meist im Vorratsschrank zu finden sind. Traditionell gehören drei frische Eier, etwas Zucker, eine Prise Salz, etwas Öl und natürlich Mehl in den Teig. Wer lässt sich nicht gern vom herrlichen Duft frisch gebackener Eierpfannkuchen anlocken?

Der Trick beim authentischen Eierkuchen: Eier und Zucker schaumig rühren sorgt für die typische Flaumigkeit. Das Mehl unterheben – keinesfalls zu hastig, damit keine Klümpchen entstehen. Milch und eine Prise Salz dazugeben und alles gut vermengen ergibt einen idealen Grundteig. Ein kleiner Profi-Tipp empfiehlt, die Butter vor der Zugabe zum Teig in der Pfanne zu schmelzen und dann langsam unterzurühren - das gibt später ein cremigeres Mundgefühl und verhindert Klümpchen.

Ein besonderer Kniff bei der Zubereitung vom perfekten Eierkuchen ist, die Eier vorab zu trennen und das Eiweiß separat steif zu schlagen. Mit einem Handmixer lässt sich das kinderleicht bewerkstelligen. Das sorgt für einen besonders luftigen, fast souffléartigen Eierkuchen, wie man ihn sonst oft nur im Hotel-Frühstück oder bei Oma kennt.

Wie gelingt die perfekte Zubereitung von Eierkuchen Schritt für Schritt?

Auf den ersten Blick wirkt das klassische Eierkuchen Rezept ganz einfach, aber schon die richtige Reihenfolge der Zubereitung macht einen großen Unterschied. Zuerst Eigelb und Eiweiß trennen und beides in verschiedene Schüsseln geben. Das braucht keine Zauberei - der Dotter wandert ins Eigelbgefäß, das Eiweiß in ein anderes. Die Butter wird in einer Pfanne bei niedriger Temperatur zerlassen. Während sie abkühlt, das Eigelb mit Zucker cremig schlagen. Am besten gelingt das mit einem Handmixer - dabei entsteht eine schaumige, hellgelbe Masse. Nun nach und nach das Mehl unterrühren, sodass ein glatter Teig entsteht.

Mit einem kleinen Rührtrick und ein bisschen Geduld wird das Eierkuchen-Rezept nahezu narrensicher: Zuerst Mehl einrieseln lassen und gründlich verrühren, anschließend Salz und Milch dazugeben. Jetzt die leicht abgekühlte, flüssige Butter einrühren. Der Grundteig sollte circa 30 Minuten ruhen, damit das Mehl ausquellen kann – dadurch wird das klassische Eierkuchen später fluffiger. Am Ende das Eiweiß mit etwas Salz steif schlagen und locker unter den Teig heben, nicht mehr wild rühren - so bleibt das Volumen erhalten.

Nun ist der Teig bereit für die Pfanne! Etwas Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen – ein bis zwei Esslöffel reichen meist aus, damit sich der Eierkuchen später gut aus der Pfanne lösen lässt. Der Teig wird am besten mit einer Schöpfkelle portionsweise in die heiße Pfanne gegeben. Ein gleichmäßiges Ausgießen sorgt für einen runden, goldgelben Eierkuchen. Nach einigen Minuten bildet sich an den Rändern ein feiner Rand und der Teig beginnt zu stocken. Mit einem Pfannenwender oder durch geschicktes Wenden auf einem flachen Teller kann der Eierpfannkuchen problemloser umgedreht werden. Noch einmal kurz von der anderen Seite bräunen lassen und schon ist der Eierkuchen fertig.

Warum wird mein Eierkuchen manchmal nicht so locker oder goldbraun, wie er soll?

Ein Fehler, der bei der Zubereitung von Eierkuchen besonders häufig passiert, ist zu hastiges oder ungleichmäßiges Rühren des Teigs. Wer das Mehl einfach dazugibt und nicht sorgfältig unterrührt, bekommt Klümpchen im Teig. Das lässt sich leicht vermeiden: Mehl langsam einrühren, dafür eventuell ein wenig mehr Geduld aufbringen.

Auch die Temperatur in der Pfanne spielt beim Eierkuchen eine entscheidende Rolle. Hitze zu hoch eingestellt bräunt der Kuchen von außen zu schnell, während er innen noch roh bleibt. Zu niedrige Hitze dagegen führt dazu, dass der Eierkuchen an der Pfanne klebt oder nie wirklich Farbe bekommt. Die ideale Mittellösung: mittlere Hitze wählen, eventuell zum Testen einen kleinen Klecks Teig in die Pfanne geben. Zieht er kleine Bläschen, ist die Temperatur perfekt.

Wenn der Eierkuchen nicht locker wird, liegt das oft am Eiweiß – es wurde entweder nicht steif genug geschlagen oder beim Unterheben zu fest verrührt. Hier ist Fingerspitzengefühl gefragt: Das Eiweiß vorsichtig unterheben hilft, die luftige Textur zu bewahren.

Ein weiterer Stolperstein ist zu langes Stehenlassen des Teigs nach dem Untermischen vom Eischnee. Dann setzt sich das Volumen wieder, der Teig wird zäh. Besser: Den Eischnee wirklich erst ganz zum Schluss unterheben und dann sofort mit dem Backen beginnen.

Kann man Eierkuchen vorbereiten oder aufbewahren?

Wer Eierkuchen liebt, fragt sich vielleicht: Kann man Eierkuchen vorbereiten und am nächsten Tag genießen? Tatsächlich lassen sich Eierkuchen prima vorbereiten und später aufwärmen – am besten kurz in der Mikrowelle oder bei niedriger Temperatur im Ofen. Luftdicht verpackt hält sich klassisches Eierkuchen problemlos bis zu zwei Tage im Kühlschrank, ohne an Geschmack zu verlieren.

Für größere Runden eignet sich auch das Backen und Warmhalten im Ofen bei maximal 80 Grad, damit die fertigen Eierpfannkuchen nicht austrocknen und dabei ihr Aroma behalten. Ideal ist ein Backblech, das mit Backpapier ausgelegt wird - so kann Stapel für Stapel Eierkuchen schonend warmgehalten werden.

Zum Einfrieren eignen sich Eierpfannkuchen übrigens ebenfalls. Einfach nach dem Auskühlen übereinandergestapelt mit etwas Folie zwischen den Lagen einfrieren. Zum Auftauen am besten im Kühlschrank lagern und anschließend in der Pfanne oder im Ofen aufbacken.

Der rohe Teig selbst lässt sich auch über Nacht im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollte der aufgeschlagene Eischnee dann erst kurz vor dem Ausbacken untergehoben werden. Das sorgt dafür, dass das klassische Eierkuchen weiterhin fluffig bleibt und nicht zu schwer gerät.

Welche Beilagen passen am besten zu Eierkuchen?

Eierkuchen sind wahre Allrounder an der Frühstückstafel, zum Mittagessen oder als Dessert. Besonders authentisch schmecken Eierkuchen natürlich mit Apfelmus, klassischem Zimt und Zucker oder frischen Beeren. Ganz typisch für viele Regionen in Deutschland sind auch Füllungen mit Quark oder Marmelade. Wer es herzhaft mag, kann einen Teil des Zuckers weglassen und den fertigen Eierkuchen mit Spinat, Schinken, Käse oder Räucherlachs füllen.

In Berlin und Brandenburg kennt man die berühmten Berliner Eierkuchen, die mit dickerem Teig gebraten werden und als Hauptmahlzeit oft mit Kartoffelsuppe oder süßem Kompott gegessen werden. Im Süden Deutschlands landen Eierkuchen häufig mit frischen Kräutern, Schnittlauch oder Speck auf dem Tisch – und kommen unter dem Namen Pfannkuchen oder Palatschinken daher.

Wer Produkte aus dem eigenen Garten verwenden möchte, kann Eierkuchen wunderbar mit frischen Beeren, Pfirsichen oder Äpfeln kombinieren. Ein Klecks Joghurt oder eine Kugel Vanilleeis machen aus Eierkuchen ein schnelles, unkompliziertes Dessert.

Als Getränk dazu passen Kaffee, heiße Schokolade oder ein frisch gemixter Fruchtsaft - so wird das Frühstück oder der Nachmittagskaffee zum echten Highlight.

Welche kleinen Tricks oder Varianten gibt es für perfekte Eierkuchen?

Beim Eierkuchen gibt es kleine Geheimnisse, die den Unterschied machen. Wer zum Beispiel besonders feine oder dünne Eierpfannkuchen bevorzugt, kann den Teig mit etwas Mineralwasser verdünnen – der Kohlensäure-Trick sorgt für extra luftig-zarte Konsistenz. Möchte man dickere, fast souffleartige Eierkuchen wie sie in einigen Teilen Frankreichs beliebt sind, lässt sich die Teigmenge pro Pfanne einfach erhöhen und die Backzeit leicht verlängern.

Auch regionale Varianten bringen Abwechslung auf die Teller. In Österreich nennt sich das Gericht Palatschinken und wird besonders dünn ausgebacken, gerne gefüllt mit Aprikosenmarmelade und heiß serviert. Der berühmte "Plinsen" aus Sachsen ist meist etwas dicker und liebt seine salzige Seite mit Speck und Kräutern.

Ein weiterer Tipp für Eierkuchen mit Extrakick: Neben dem klassischen Salz kann eine Prise frisch geriebene Muskatnuss dem Grundteig eine intensive, würzige Tiefe verleihen – gerade für herzhafte Varianten eine spannende Ergänzung.

Auch das Bratfett macht den Unterschied. Während etwas neutrales Pflanzenöl für eine leichte Note sorgt, gibt Butter den Eierkuchen ein besonders nussiges Aroma und knusprigere Ränder. Wer mag, kann für einen feinen buttrigen Geschmack etwas Butter mit Öl kombinieren – damit verbrennt das Fett nicht so leicht und die Eierkuchen bekommen dennoch die perfekte Farbe.

Für alle, die sich bewusst ernähren möchten oder keine Laktose vertragen: Milch lässt sich im Rezept problemlos durch laktosefreie Milch, Hafermilch oder Sojadrink ersetzen, ohne die lockere Konsistenz zu verlieren.

Sollte der Eierkuchen mal zu trocken geraten, hilft ein Spritzer Milch oder Öl im Teig. Ist der Teig zu flüssig, einfach einen Esslöffel Mehl dazugeben und kurz ruhen lassen.

Wer kreativ werden will, kann Kräuter und Gewürze direkt in den Teig rühren oder vor dem Braten auf den Teig in der Pfanne streuen. Schnittlauch, Petersilie, Oregano oder süße Varianten wie Vanille und Zimt passen besonders gut. So entstehen im Handumdrehen abwechslungsreiche Eierkuchen für jeden Geschmack.

Kommentare (2)

Suppenkasper
Suppenkasper vor 1 Jahr

Das hat wirklich sehr lecker. Und hat mir extrem gut geschmeckt. Herzlichen Dank für das tolle Rezept.

Martin
Martin vor 1 Jahr

Danke für den tollen Kommentar. Ich habe mich sehr gefreut.

Nährwerte

Pro Portion

Kalorien 485
Eiweiß 42g
Kohlenhydrate 8g
Fett 32g
Ballaststoffe 2g
Zucker 4g